filigran und subtil, rätselhaft und reflektiert, einfallsreich und konkret,
modern und traditionell, ästhetisch ... und sinnlich
In Chikako Katos eigenwilligen wie eigenständigen Arbeiten verbindet sich zeitgenössische abstrakte Kunst mit traditioneller japanischer Ästhetik. Kleinste Objekte in subtiler Maltechnik auf monochrom grundierten Bildträgern aufgetragen, wollen sinnlich erfasst und vielleicht auch analytisch entschlüsselt werden. Dabei hilft der Rückgriff auf „Shogyô Mujô“, das buddhistische Memento an die Vergänglichkeit, das seit dem Mittelalter die Kultur und insbesondere die Künste in Japan beeinflusst. Denn seit Jahren setzt sich Chikako Kato mit „Shogyô Mujô“ in ihrem Kunstschaffen auf vielfältige Weise auseinander.
Chikako Kato arbeitet auf Papier, gerne auf Japanpapier, aber auch auf Leinwand, Holz oder Aluminium. Sie wählt dazu meist kleinere, manchmal auch kleinste Formate, die sich in letzter Zeit auch horizontal oder vertikal ausdehnen. Ihre Arbeiten erfordern den ganz nahen Blick des Betrachters, um alle Einzelheiten zu erfassen, überzeugen aber auch in der Gesamtschau als durchdachte Komposition.
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Chikako Kato
wurde 1973 auf Hokkaido, Japan geboren. Sie studierte zuerst am Kanda Institute of Foreign Languages, Japan und ab 1993 Pädagogik an der Arizona State University in den USA. Chikako Kato ist seit 2000 freischaffend künstlerisch tätig, lebt und arbeitet in Trier. Ihre Arbeiten stellt sie seit 2003 aus, unter anderem in Japan in der Galerie Makii Masaru Fine Arts in Tokyo und in der Galerie Racha auf Hokkaido, in Luxemburg in der Galerie Mediart und dem Kunsthaus Engel, in Hamburg in der Galerie Borchardt, in Köln im Kunstraum 23 sowie in Trier in der Europäischen Kunstakademie im Städtischen Museum Simeonstift und in der Galerie Netzwerk.
2014 wurde Chikako Kato mit diem Ramboux-Preis der Stadt Trier ausgezeichnet.
Chikako Kato lebt und arbeitet seit 2004 in Trier.