Nichts ist von Dauer, alles ist im Fluss.
„Shogyô Mujô“, das buddhistischen Memento an die Vergänglichkeit, beeinflusst seit dem Mittelalter die Kultur ganz allgemein und besonders die Künste in Japan.
Seit Jahren setzt sich Chikako Kato in ihrem Kunstschaffen mit dem „Shogyô Mujô“ auf vielfältige Weise auseinander. Sie arbeitet auf Papier, gerne auf Japanpapier, aber auch auf Leinwand, Holz oder Aluminium. Doch im Mittelpunkt der Ausstellung steht ein monumentaler Paravent aus HPL Tafeln, gibt es doch für die Tafelmalerei keine fließendere, keine veränderlichere Grundlage als ein „Byôbu“. Mit seinen fünf beidseitig farbigen monochromen Tafeln lässt er sich verschieben, zusammen- und auseinanderziehen, im Raum frei bewegen. Nichts muss da von Dauer sein, alles kann im Fluss bleiben. So gibt der „Byôbu“ Chikako Katos unzähligen verschiedenen und doch ähnlichen Objekten zwar keinen Halt, lässt sie sich aber irgendwie zu einem durch Struktur und Zufall geprägten Band zusammenfinden.
So lässt uns der „Byôbu“ von Chikako Kato das Wesen von „Shogyô Mujô“ ahnen.
Shogyô Mujô 諸行 無常
Alles irdische Treiben ist vergänglich
Wir laden Sie und Ihre Freunde zu unserer Frühjahrsausstellung mit Malerei von Chikako Kato ganz herzlich ein. Die Vernissage findet am Sonntag, den 3. Mai 2026 um 11 Uhr statt. In die Ausstellung einführen wird Prof. Dr. Beate Reifenscheid, Direktorin des Ludwig Museums Koblenz. Die Ausstellung ist bis zum 7. Juni 2026 jeweils freitags bis sonntags von 15 bis 19 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet.
Contemporanea
Galerie für moderne Kunst | Hildegard Reeh
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