Geometrie des Lebendigen
Martine Andernach im Contemporaneum

Martine Andernach sucht in ihren Werken stets eine kreative Verbindung von Natur und Geometrie. Ihre Werke sind deshalb das Ergebnis einer „geometrisierenden Abstraktion“.Sie sind aufgrund der damit verbundenen reduzierten Formensprache natürlich hoch konzentriert, dabei aber doch nuanciert. Sie haben in ihrer Reduziertheit nichts Kühles, nichts Abweisendes. Sie sind stattdessen trotz aller Radikalität stets sehr poetisch. Das gilt ganz offensichtlich, wenn Martine Andernach ihren Objekten eine anthropomorphe Anmutung gibt. Das trifft auf ihre Torsi und Köpfe zu, aber auch auf ihre Stehenden, Liegendenoder Sitzenden, die einer geistigen Haltung oder einem emotionalenZustand Ausdruck verleihen. Und selbst wenn Martine Andernach sich der Fläche nähert, sei es mit ihren Wandreliefs oder ihren Collagen, wenn ihre Werke noch radikaler, noch reduzierter werden, bleibt ihre Poesie erhalten.

Ausstellung
vom 8. Mai bis zum 28. Mai 2016

Wir laden Sie und Ihre Freunde zu unserer Frühjahrsausstellung Geometrie des Lebendigen mit Martine Andernach herzlich ein. Die Vernissage findet am Sonntag, dem 8. Mai um 11 Uhr im Contemporaneum statt. Zur Einführung spricht der Luxemburger Kulturjournalist und Galerist Dr. Paul Bertemes. Die Ausstellung dauert vom 8. bis 28. Mai und ist dienstags bis samstags von 15 bis 19 Uhr sowie nach Vereinbarung und nach dem 28. Mai nur nach Vereinbarung geöffnet.
Contemporanea · Galerie für moderne Kunst
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